Der frische Weißburgunder fällt zupackend und würzig aus. Die trockenen Rieslinge unterscheiden sich deutlich voneinander. Der unter den Felsen genannte Wein ist offen und hefig mit Anklängen an Kräuter und verhaltener Frucht, zupackend und würzig. Noch spannender sind die Rieslinge am rothen Pfad. Der 2023er ist straff und würzig, zeigt bereits eine angenehm gesetzte Art; der 2024er scheint noch etwas mehr Potenzial zu haben, er ist frisch mit Zitruswürze und einer sehr geradlinigen, festen, frischen Struktur, er ist angenehm zupackend und besitzt eine knackige Säure. Ausgezeichnet gefällt auch der feinherbe Riesling vom Rotschiefer, der nochmals etwas spannender wirkt als die übrigen feinherben Rieslinge. Sowohl beim Riesling aus dem Wendelstück als auch bei der Spätlese ist die Süße lediglich verhalten, beide Weine besitzen eine beachtliche Balance. Der Rosé wirkt angenehm erfrischend, auch der feinherbe Rotling ist gelungen, saftig und unkompliziert.
Weinbewertung
84 2024 Weißburgunder trocken
86 2024 Sauvignon Blanc trocken
87 2023 Riesling trocken „unter den Felsen“
88 2023 Riesling trocken „am rothen Pfad“
88 2024 Riesling trocken „am rothen Pfad“
88 2023 Riesling „feinherb“ „vom Rotschiefer“
86 2024 Riesling „feinherb“ Pündericher Marienburg
86 2024 Riesling „feinherb“ Burger Wendelstück
85 2024 Riesling Burger Wendelstück
87 2023 Riesling Spätlese „Felsenterrasse“
83 2024 Rotling „feinherb“
85 2023 Rosé trocken